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Was kostet eine 100 kWp Photovoltaikanlage in 2023?

Bei einer 100 kwp Photovoltaikanlage können die Kosten pro kWp je nach Markt und Hersteller variieren. In der Regel liegen die Kosten für solche Anlagen zwischen 950 € pro kWp und 1300 € pro kWp. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die individuellen Kosten der Photovoltaikanlage von verschiedenen Faktoren, wie z.B. dem Dachtyp, den Begegbenheiten vor Ort und der Komponentenauswahl abhängen. 

Kilowatt-Peak Preise nach Dachtypen, variierend nach Dachgröße
Kilowatt-Peak Preise nach Dachtypen und variierend nach Dachgröße (Stand: 31.10.2023)

Gesamtkosten einer 100 kWp Photovoltaikanlage

Die Gesamtkosten einer 100 kWp Photovoltaikanlage setzen sich aus den Anschaffungskosten und den eventuellen Betriebskosten zusammen. Je nach individuellen Gegebenheiten und Anforderungen können diese unterschiedlich ausfallen.

Rentabilität einer 100 kwp Photovoltaikanlage

Die Rentabilität einer 100 kwp Photovoltaikanlage hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie den Kosten, dem Strombezugspreis, der Einspeisevergütung und dem Ertrag der Anlage. Eine sorgfältige Berechnung der Rentabilität ist wichtig, um die Wirtschaftlichkeit der Investition in eine neue Photovoltaik Anlage zu bewerten und so eine kluge Entscheidung für das richtige Betreibermodell zu treffen.

Welchen Ertrag kann man von einer 100 kwp Photovoltaikanlage erwarten?

Auch beim Ertrag einer 100 kWp Photovoltaikanlage müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehören die geografische Lage, die Sonneneinstrahlung bzw. das Wetter, die Ausrichtung der Photovoltaik Anlage, die Neigung der Module, die Qualität der Komponenten und eventuelle Verschattungen. Eine optimale Planung und Ausführung der Anlage kann den Ertrag maximieren. In den sogenannten Solarkatastern kann die Sonnenintensität für bestimmte Regionen vorab bestimmt werden. Abhängig von all diesen Faktoren und nach optmierter Planung, kann der Ertrag der Anlage pro Jahr bei 80.000 – 105.000 kWh liegen. KWh bezeichnet dabei die Kilowattstunde Strom. 

Vergleich des Ertrags einer 100 kwp Photovoltaikanlage mit anderen Anlagengrößen

Um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit einer Anlage besser einschätzen zu können, können die voraussichtlichen Erträge miteinander verglichen werden. Dabei kann der Ertrag pro Quadratmeter der Anlage oder pro installiertem kWp betrachtet werden.

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Zu berücksichtigende Kosten einer Photovoltaikanlage

Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage

Auf die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage haben Faktoren, wie die Größe der Anlage, die Qualität der Komponenten und die Art der Montage Einfluss. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den Marktpreisen von Solarmodulen und Wechselrichtern. Soll die Anlage durch einen Batteriespeicher oder Elektromobilität ergänzt werden, erhöht sich der Gesamtpreis.

Betriebskosten einer Photovoltaikanlage

Neben den Anschaffungskosten müssen auch die Betriebskosten sowie laufende Kosten einer Photovoltaikanlage berücksichtigt werden, wie zum Beispiel Instandhaltung der PV-Anlage, d.h. Wartungskosten, eventuelle Reparaturkosten sowie Versicherungskosten. Diese Kosten können im Laufe der Zeit anfallen und sollten bei der Gesamtbetrachtung der Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage berücksichtigt werden. Wir bei AUXOLAR bieten Ihnen den Service und die Wartung Ihrer PV-Anlage direkt mit an.

Direktvermarktung oder Einspeisevergütung

Betreiber einer Photovoltaikanlage können den erzeugten Strom für den Eigenverbrauch nutzen. Überschüssiger Strom, der im Gebäude nicht verbraucht werden kann, wird in das Stromnetz gespeist. Im Fall von 100 kWp-Anlagen und größer wird der Solarstrom verpflichtend per Direktvermarktung an der Strombörse verkauft und vergütet. Auch kann der Strom zu 100 % verkauft werden, allerdings rechnet sich ein optimierter Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung in den meisten Fällen mehr. Das Vorgehen hängt von der Größe der Anlage, dem voraussichtlichen Eigenverbrauch und der Entscheidung des Anlagenbetreibers ab.

Einspeisevergütung und Eigenverbrauch für PV-Anlagen ab 10 kWp – 99 kWp

Liegt die Photovoltaikanlage unter einer Leistung von 100 kWp kann der Anlagenbetreiber selbst entscheiden, ob er die Einspeisevergütung, die im EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetz) vom Gesetzgeber festgelegt wird, erhält oder in die freiwillige Direktvermarktung einsteigt. Die Vergütung nach dem EEG wird in der Regel über 20 Jahre gewährt, um BetreiberInnen zum Einsatz erneuerbarer Energien zu motivieren. Die Höhe der Einspeisevergütung hängt auch von der installierten Leistung, dem Technologietyp, dem Standort und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme ab. Aktuelle gesetzliche Bestimmungen sind zu berücksichtigen, da sich die Vergütungssätze monatlich ändern.

Verpflichtende Direktvermarktung für Photovoltaikanlagen über 100 kWp

Die verpflichtende Direktvermarktung für PV-Anlagen mit einer Leistung von über 100 kWp ist eine Maßnahme, die für PV-Anlagen greift, die nach dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen wurde.  Betreiber solcher Solaranlage müssen den erzeugten Solarstrom direkt an Dritte wie Energieversorger oder große Verbraucher vermarkten. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Vergütung und durch Kombination aus Marktwert und Marktprämie sind Anlagenbetreiber von > 100 kWp-Anlagen vor Nachteilen durch die Direktvermarktung geschützt, denn  sie erhalten immer mindestens die EEG-Vergütung – trotz schwankender Börsen-Strompreise. Wird der Strom an der Börse aufgrund äußerer Einflüsse teurer verkauft, profitieren Direktvermarkter-Anlagen zudem von hohen Marktpreisen.

Vergütungssätze nach dem EEG 2024

  • Die Einspeisevergütungist ab dem 1. Februar 2024 um 1% gesunken. Die niedrigeren Sätze gelten für Anlagen die nach dem 31.01.2024 in Betrieb genommen werden.
  • Für Anlagen, die vor diesem Datum in Betrieb genommen wurden, bleiben die Vergütungssätze, die für 20 Jahre festgelegt wurden, bestehen.
  • Die Vergütung für eingespeisten Strom aus Photovoltaikanlagen wird auf Basis der pro Kilowattstunde erzeugten Energie berechnet. Die Höhe der Vergütung wird durch den Zeitpunkt bestimmt, zu dem die Anlage in Betrieb genommen wird. Dieser Vergütungssatz bleibt für die darauffolgenden 20 Jahre unverändert.

Vergütungssätze nach dem EEG 2023

Einspeisevergütung Teileinspeisung
Einspeisevergütung Teileinspeisung nach dem EEG 2023 I Stand: 05.09.2023
Einspeisevergütung Volleinspeisung
Einspeisevergütung Volleinspeisung nach dem EEG 2023 I Stand: 05.09.2023

Angepasste Vergütungssätze nach dem EEG 2024

Vergütungssätze Einspeisevergütung nach demEEG 01.02.-30.07.2024
Vergütungssätze Einspeisevergütung nach demEEG 01.02.-30.07.2024
Vergütungssätze EEG ab 01.08.2024
Vergütungssätze EEG ab 01.08.2024
 

Wie können die Kosten für eine Photovoltaikanlage optimiert werden?

Photovoltaikanlage mit Speicher

Stromspeicher, auch Batteriespeicher genannt, können den Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen und die Abhängigkeit vom Stromnetz reduzieren. Durch die Speicherung des überschüssigen Stroms kann er zu anderen Tageszeiten oder in der Nacht genutzt werden. Zudem kann die Notstromversorgung über einen zusätzlichen Speicher abgedeckt werden. Es gibt jedoch auch einige Fälle, gerade bei größeren Photovoltaikanlagen, in denen sich die Kombination aufgrund der Kosten für einen Stromspeicher nicht rechnet. Hier muss jede Anlage separat betrachtet werden und die Wirtschaftlichkeit mit und ohne Speicher berechnet werden. 

Fördermöglichkeiten und Finanzierungsoptionen für Photovoltaikanlagen

Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten und Finanzierungsoptionen für Photovoltaikanlagen. Diese reichen von staatlichen Zuschüssen und Krediten über Investitionszuschüsse bis hin zu Eigenkapital oder Leasing-Modellen. In unserem Artikel finden Sie eine Übersicht über aktuelle Fördermöglichkeiten. 

Tipps zur Auswahl der richtigen Komponenten einer Photovoltaikanlage

Die Auswahl der richtigen Komponenten einer Photovoltaikanlage ist entscheidend bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage und wirkt sich zudem auf die Effizienz und Langlebigkeit der Anlage aus. Dies umfasst Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme, Kabel und Verbindungen sowie Überwachungs- und Sicherheitssysteme. Gerne hilfen wir Ihnen dabei, die richtige Auswahl für Ihre eigene Photovoltaikanlage zu treffen. 

Umsetzung der Photovoltaikanlage 

Wie läuft die Installation der PV-Anlage ab?

Um die PV-Anlage auf dem Hausdach zu installieren, ist es ratsam ein Fachunternehmen zu beauftragen. Ein sogenannter EPC-Anbieter ( Engineering-Procurement-Construction) bietet sich hier besonders an, da er das Projekt meist von der Beratung, Planung, über die Montage und Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage ganzheitlich übernimmt. AUXOLAR ist ein solcher EPC-Anbieter und begleitet seine Kunden als Haupt- und 360°-Ansprechpartner. 

Los geht es mit einer kostenfreien und unverbindlichen Gebäudeanalyse inkl. Grobplanung und Wirtschaftlichkeitsanalyse. Darauf aufbauend folgt die Planung mit der technischen Datenaufnahme vor Ort und einer individuellen, kaufmännischen Beratung. Bereits im Vorfeld können Sie hier mehr zu den Dachvoraussetzungen für PV auf Gewerbehallen erfahren. Wird dem verbindlichen Angebot zugestimmt und die Netzvertäglichkeitsprüfung wurde genehmigt, setzen wir die Montage und Installation der schlüsselfertigen Anlage sowie die energiewirtschaftliche Anmeldung um. Sind alle Installationsmaßnahmen abgeschlossen, erhalten unsere Kunden eine Einweisung. Darüber hinaus kann ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden, um die Anlage regelmäßig zu warten und den Ertrag zu optimieren. 

Leistungen AUXOLAR
Leistungen AUXOLAR

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Stand: 05.09.2023

Sie möchten bereits vorab eine erste Berechnung Ihres voraussichtlichen Ertrags sowie Ihrer zukünftigen CO2-Ersparnis erhalten. Besuchen Sie unseren Solarrechner und berechnen Sie kostenlos das Potenzial Ihrere eigenen PV-Anlage.

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